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OPC (Oligomere Proanthocyanidine)

eine der effektivsten Antioxidantien  
aus der Gruppe der Flavanole. OPC ist in großen Mengen in Traubenkernen enthalten. Entdeckt hat es der Franzose Masquelier, als er Anfang der 1940er Jahre Erdnüsse auf giftige Substanzen untersuchte. Dabei fand er eine farblose Substanz mit starker Schutzwirkung auf die Blutgefäße. 1995 konnte Masquelier den Nachweis erbringen, dass die gleiche Substanz auch in den Schalen und Kernen der Weintrauben vorkommt und diese Flavanole den Flavonoiden im Hinblick auf ihre Gefäß schützende Wirkung überlegen sind. Das OPC besitzt eine nahezu 100%ige Bioverfügbarkeit, da es innerhalb von Sekunden nach der Einnahme im Blut nachweisbar ist und sich im Körper verteilt. Es ist wasserlöslich und erreicht bereits nach 45 Minuten seine höchste Konzentration im Blut. Nach 72 Stunden ist es vollständig verbraucht. Es passiert ebenso wie Vitamin C die Blut-Hirn-Schranke und entfaltet seine Wirkung auch im Gehirn. Bereits nach 24 Stunden hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt.

Laut Studien des Pasteur-Institutes und des Huntington-Institutes wirkt OPC nicht toxisch, nicht karzinogen (krebserregend) und nicht mutagen (Erbanlagen verändernd). OPC verbindet sich mit Proteinen, besonders mit Kollagen. Es bewirkt somit die Stärkung der Blutgefäße, verbessert die Blutzirkulation und kann zur Reduzierung von Plaques beitragen. Es sorgt für eine Verhinderung von Karies und Entzündungen, reguliert auch die Histaminausschüttung, führt zu einer höheren Belastbarkeit, einer Verbesserung der Gedächtnisfunktion sowie einer Verlangsamung des Alterungsprozesses. Außerdem stärkt OPC das Immunsystem.
Durch die besondere Wirkung auf das Kollagen, kommt es auch zu einer positiven Beeinflussung des Hautbildes und des Bindegewebes. Auch hormonelle Störungen und chronische Erschöpfung können mit Antioxidantien wirkungsvoll behandelt werden. Zusätzlich hat man eine direkte antivirale (Influenza- und Herpesviren) und antibakterielle Wirkung durch Proanthocyanidine festgestellt. Lebenswichtige Enzyme in Bakterien und Viren werden durch OPC zerstört und somit sind die Erreger ausgeschaltet.
OPC und natürliches Vitamin C als optimale Kombination
OPC verhält sich wie der Co-Faktor von natürlichem Vitamin C. Es verstärkt seine Wirkung und aktiviert daher vor allem die Kollagenproduktion. OPC und Vitamin C wirken synergetisch, d.h. sie unterstützen und potenzieren sich gegenseitig in ihrer antioxidativen Wirkung. Daher empfiehlt sich eine kombinierte Einnahme von natürlichem Vitamin C und OPC, um den optimalen Effekt zu gewährleisten. OPC kann nicht vom menschlichen Körper selbst produziert werden und muss, wie auch Vitamin C, mit der Nahrung aufgenommen werden. Mit der Nahrung nehmen wir durchschnittlich 3 mg Proanthocyanidine pro Tag auf. Empfohlen ist allerdings eine tägliche Menge von 20 mg pro 10 kg Körpergewicht. Laut wissenschaftlichen Studien ist die antioxidative Wirkung von OPC sogar 50 mal stärker als die von Vitamin E. OPC in Kombination mit natürlichem Vitamin C ist daher bei einer Vielzahl chronischer Krankheiten einzusetzen, aber auch zur Prophylaxe von späteren Gesundheitsschäden äußerst sinnvoll. Zu beachten ist jedoch auch hier, keine aus Traubenkernen extrahierten Einzelstoffe zu verwenden, sondern die ganzen Kerne.
Das Zusammenwirken aller Inhaltsstoffe ist entscheidend.

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